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Archive für Juni 2005
Der Adrenalinspiegel steigt
29.6.2005 von Breast Cancer Survivor.
Hallo ihr Lieben!
ich freue mich so über all eure guten Wünsche! Bis jetzt halte ich mich noch tapfer auf den Beinen und hoffe inständigst, dass dies möglichst bis Sonntag so bleibt! Ansonsten scheint sich der Adrenalinspiegel ganz allmählich doch noch aufzubauen. Ich dachte eigentlich, dass ich echt cool bleibe, weil es ja erst einmal nur die Standesamtliche ist und die kirchliche Trauung mit der Riesenparty erst im nächsten Jahr im Juli stattfinden soll. Tja .. Pustekuchen … aber es ist trotzdem schön. Ich werde euch berichten …
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Die 6. Chemo
25.6.2005 von Breast Cancer Survivor.
Hallo meine Lieben,
übermorgen steht nun schon meine 6. Chemo an. Manchmal kann ich es kaum fassen, wie schnell die Zeit seit Ende Januar vorbei gerauscht ist. Seit meiner vierten, der letzten EC-Chemo wachsen übrigens meine Haare wie Hulle. Was meint ihr - darf ich mir Hoffnung darauf machen, dass das auch bei den nächsten Taxotere-Chemos so bleibt? - Tja, wahrscheinlich wäre das zu schön um wahr zu sein … Ansonsten müsst ihr mir unbedingt die Daumen drücken, dass sich die Nebenwirkungen in der nächsten Woche im Rahmen halten, denn … am Samstag wird geheiratet!!! Mit meiner Mama hatten wir abgemacht, unser Vorhaben keinesfalls zu verschieben, und jetzt freue ich mich auch wirklich auf den 2. Juli.
Ich wünsche euch alles Gute und vielleicht trifft man sich ja auch morgen auf dem Frankfurter Patientinnentag.
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Der Simonton Kurs
10.6.2005 von Breast Cancer Survivor.
Hallo …,
die erste Stunde im Simonton-Kurs hat mir eigentlich ganz gut gefallen. In erster Linie geht es darum, die gesundheitsfördernden Punkte in unserem Leben heraus zu arbeiten und diese zu intensivieren. Wir sind nach einer Vorstellungsrunde mit einer Visualisierungsübung gestartet. D.h. wir sollten uns alle einen “Raum der Stille und Erholung” vorstellen, in den wir uns dann künftig in Gedanken/Kurzmeditationen zurückziehen können. Unsere Hausaufgabe besteht nun darin, uns jeweils selbst eine Aufnahme von dieser Meditationsübung aufzunehmen und sie möglichst zweimal täglich durchzuführen. Ich habe nachgefragt, ob es wichtig sei, dass es die eigene Stimme auf dem Band ist. Die Erklärung daraufhin fand ich recht plausibel: Viele von uns sprechen in Gedanken mit sich selbst, insbesondere selbstkritische Personen wirken so sehr stark auf ihr Unterbewusstsein ein. Nun geht es darum, mit derselben Stimme unserem Unterbewusstsein auch positive Botschaften zu senden und unserem Immunsystem mit den Entspannungsphasen mehr Möglichkeiten zu geben, seine Aufgaben zu erfüllen. Auch der Vergleich einer Visualisierung einer sauren Zitrone hat in der Tat den körperlichen Effekt ausgelöst, dass sich der Speichelfluss im Mund stark erhöht hat. Auf ähnliche Weise soll auch die o.g. Visualisierungsübung auf den Körper wirken. Immerhin habe ich es inzwischen geschafft, die Übung sogar mit musikalischer Untermalung aufzunehmen
und gewöhne mich gerade daran, meiner eigenen Stimme zu lauschen. Das ist auf jeden Fall mal eine neue, aber auch gute Erfahrung.
Ach ja, die Bücher von O. Carl SIMONTON “Auf dem Wege der Besserung” und “Wieder gesund werden” kann ich nur empfehlen. Mit ihnen kann man auch schon einiges in Eigenregie leisten. Mir mangelt es dabei aber leider meistens an der notwendigen Selbstdisziplin.
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