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Meike und die Kryo-Kanne

Dieser Eintrag stammt von Breast Cancer Survivor Am 19.9.2008 @ 19:54 In Uncategorized | 1 Kommentar

Morgen früh tritt meine Freundin Meike zu ihrem “Großangriff” an - bewaffnet mit einer Kryo-Kanne, die bereits wegen ihrer schrankmäßigen Größe im gesamten Krankenhaus von sich Reden macht und über deren Kosten das ärztliche Personal bereits Wetten abgeschlossen hat. ;-) Morgen früh werden ihr die Ärzte nach einer ersten Etappe mit Chemo und Bestrahlungen hoffentlich restlos den ungebetenen Gast aus ihrem Dickdarm entfernen und damit die zweite Therapie-Etappe erfolgreich absolvieren!

Nachdem wir gemeinsam recherchiert haben, welche Möglichkeiten bestehen, das Beste aus der Situation zu machen und auch Meike den Weg für künftige Therapieoptionen zu erhalten, hat sie sich für eine Kryokonservierung ihres Tumorgewebes entschlossen. Für Brustkrebspatientinnen ist dies etwas einfacher, z.B. dank einer Tumor-Bank wie [1] PATH. Ein anderer Anbieter ist z.B. [2] uoMorphis. Dahinter steht Prof. Bojar, bis vor Kurzem Direktor des Instituts für Onkologische Chemie an der Uniklinik Düsseldorf. Aus Meike’s Erfahrung kann ich berichten, dass sich die Kosten für eine Gewebe-Konservierung nicht in den Tausendern bewegen, sondern bei Einlagerungskosten von ca. 200 EUR und Aufbewahrungskosten von ca. 100 EUR jährlich liegen. Wer weiß, vielleicht ist es eine lebensrettende Investition in die Zukunft.

Nun bete ich, dass alles gut geht bei Meike’s OP! Ich leide wie ein geprügelter Hund, weil ich so weit weg bin. Aber wie soll es ihr selbst erst ergehen? - Schließlich ist ja auch schon die dritte Etappe mit 8 weiteren Chemozyklen geplant …


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[1] PATH: http://www.stiftungpath.org
[2] uoMorphis: http://www.prof-bojar.de

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