Adieu, mein geliebter Freund …

… nun ist es vollbracht!

Nach genau 3 Jahren, 10 Monaten und 2 Tagen habe ich mich endlich von dir trennen können - oh, du meine geliebte “Steckdose”. So habe ich ihn all die Jahre über genannt, meinen Port. Er hat mir wirklich sehr treue Dienste geleistet. Und so habe ich keine Sekunde gezögert, mit Ja zu antworten, als der Oberarzt mich fragte: “Wollen Sie ihn mit nach Hause nehmen?” - Bei seinem anwesenden Chef hingegen, löste allein die Tatsache, dass eine solche Frage nun im OP existierte, das schiere Entsetzen aus. :-)

Ich fand es aber äußerst interessant, mir meine Steckdose nun endlich mal bei Licht etwas genauer betrachten zu können. Schließlich hat er mich durch meine schwersten und glücklichsten Tage im Leben begleitet. Von seinen vielen Einsätzen (8 Chemos, 20 Herceptin-, unzählige Vit.-C- und Selen-Infusionen und etliche Spülgänge) sieht seine Membran schon ganz schön strapaziert aus. Deshalb war es wohl wirklich an der Zeit, seinem Antrag auf Ruhestand nachzukommen.

Meine

Für diejenigen, unter euch, die sich nun fragen, “Warum hatte die das Ding überhaupt so lange drin!?! Konnte die sich nicht trennen?”, kommt hier nun eine kurze Zusammenfassung (wer will auch schon all die Einträge in einem Blog rückwärts lesen): Allein meine schulmedizinische Therapie dauerte fast 1 1/2 Jahre. Danach habe ich meine komplementäre Therapie fortgesetzt. Und als ich nach fast zwei Jahren nach Diagnosestellung einen Termin zur Portentfernung machen wollte, kam mir (Gott sei Dank!) meine Zwillingsschwangerschaft sowie einige Monate Stillzeit dazwischen.
Und den Rest könnt ihr nachlesen - sind nur zwei/drei Einträge zurück … :-)

So, nun wünsche ich uns allen ein
FROHES FEST und viel, viel, viel GESUNDHEIT für 2009!!!

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