Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Breast Cancer Survivor 2005 - Blog für Mai, 2009.
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Archive für Mai 2009
Heute vor 4 Jahren …
27.5.2009 von Breast Cancer Survivor.
Liebe Mama,
inziwschen bin ich doch noch selbst eine Mama geworden, so wie du es mir gewünscht hast. Was wärest du für eine tolle Oma für unsere beiden! Doch ich weiß, die Herzenswärme, die ich weitergebe, habe ich von dir bekommen und so lernen sie dich durch mich kennen.
Mütter sterben nicht, gleich alten Bäumen!
In uns leben sie und in unseren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
zieht ihr Leben in unserem Kreise.
Mütter sterben nicht, leben fort … auf ihre Weise …!
Ich danke dir für jeden einzelnen Kreis, den dein Leben in meinem gezogen hat!
Deine Anne
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Komme ich aus einer Krebsfamilie?
11.5.2009 von Breast Cancer Survivor.
Heute ist er nun erschienen, der erste umfangreiche kostenlose (PatientINNen)Ratgeber zum familiären Brust- und Eierstockkrebs. Er trägt den Titel “Komme ich aus einer Krebsfamilie?” und ist als Mamma Mia! Spezial im BBSG Verlag erschienen.
Mit der Frage einer möglichen familiären Krebsbelastung habe ich mich genauso intensiv befasst wie seinerzeit mit meiner Therapieentscheidung. Hierbei geht es aber nicht um die Frage, ob ich mich hinsichtlich einer BRCA-Mutation habe testen lassen oder nicht, sondern darum, meine Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzugeben, die ich gesammelt habe, als ich der Frage nach einer möglichen familiären Belastung in einem Beratungsgespräch nachgegangen bin. Diese Frage und die mit ihr verbundenen Problemfelder haben mich nicht losgelassen, und so habe ich intensiv zu diesem Thema recherchiert.
Das Ergebnis ist nun kostenlos erhältlich bzw. kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden. Näheres hierzu ist auf www.mammamia-online.de zu erfahren.

Besonders bedanken möchte ich mich bei meiner Freundin Eva Schumacher-Wulf und Anne-Claire Brühl! Sie haben mir die Chance und ihr Vertrauen zur Umsetzung der Idee für diesen umfangreichen Ratgeber gegeben und mich dabei großartig unterstützt. Ihre wertvollen Erfahrungen mit dem Brustkrebsmagazin Mamma Mia! waren ein Garant für das Gelingen unseres ersten gemeinsamen Projekts – ein Mamma Mia! Spezial.
Der Agentur solis event&communication, allen voran Elke Greiner und Dominikus Bethäuser sowie Anja und Chris, sei gedankt für die Kreativität, mit der sie diesen Ratgeber in bewährter Mamma Mia! Manier so freundlich und ansprechend gestaltet haben, wie es seine Inhalte zulassen.
Dankbar bin ich insbesondere den 25 Co-Autoren dieses Ratgebers, die allesamt bereit waren, dieses Projekt honorarfrei zu unterstützen! Ich bedanke mich namentlich bei Ph. Ahrens, Prof. Balck, Prof. Beuth, Prof. Bick, Prof. Büttner, St. Drössler, Prof. du Bois, Dr. Fallenberg, A. Fleischmann, Prof. Fritze, Dr. Fromm, Prof. Gerber, H. Gevensleben, Prof. Gödde, Dr. Kalbheim, G. Kamecke, Dr. Kast, Dr. Kirsch, U. Klink, Prof. Kreipe, Prof. Meindl, P. Schaar, Prof. Schmutzler, RA W. Schneider, LL.M. und Prof. Wieacker.
Prof. Schmutzler und Prof. Meindl möchte ich dafür danken, dass sie unsere Idee von Beginn an unterstützt haben, von der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit dieses Ratgebers überzeugt sind und damit gemeinsam mit dem Deutschen Konsortium für “Familiären Brust- und Eierstockkrebs” den wesentlichen Beitrag geleistet haben, den betroffenen Familien dieses Mamma Mia! Spezial kostenlos zur Verfügung stellen zu können.
Ebenso danke ich den Lektor(inn)en Dr. Bankamp, A. Ehret, Dr. Fromm, A. Hahne, A. Hamm, M. Lampen, F. Menzebach, U. Wirz, meiner Schwester Verena und ganz besonders meinem Mann Christoph für Ihre konstruktive Kritik und Akribie.
Schließlich möchte ich meinen Schwiegereltern von ganzem Herzen danken, die sich so ausgiebig und liebevoll um unsere beiden Süßen gekümmert haben, als ich zeitlich nicht mehr mit ihren Mittags- und Nachtschlafzeiten hinkam. Lina & Jula danke ich für ihre Nachsicht, Schlaf- und Spielfreude während unzähliger Telefonate und E-Mails. Jetzt bin ich wieder hauptamtlich eure Mama!
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[krɛps] oder [kre:ps]?
6.5.2009 von Breast Cancer Survivor.
Heißt es eigentlich “Krepps” (sprich: [krɛps]) oder Krebs (sprich: [kre:ps])?
Diese Frage habe ich mir kürzlich nach einem Telefonat mit einer alten Freundin gestellt. Eigentlich bin ich mir meines mulmigen Gefühls während unseres Gesprächs erst später so richtig bewusst geworden. Es war die Art, wie sie das Wort Krebs aussprach. Bislang kannte ich es nur von älteren Leuten aus unserem Verwandtenkreis … und von ihr. “Meine Tante ist ja an Speiseröhrenkrepps gestorben und jetzt hat eine Arbeitskollegin Brustkrepps!”
Bei dieser Aussprache des Wortes entstehen vor meinem inneren Auge äußerst schreckliche Bilder. Irgendwie scheint es mir, als seien diejenigen Menschen, die Krepps haben viel schlimmer dran, als diejenigen mit Krebs. Die mit Krepps sind quasi schon tot - so hört sich das für mich an. Das passt wahrscheinlich auch zu den Mythen, die den Leuten durch die Köpfe geistern, die Krepps sagen und das vermutlich auch so meinen. Dazu fällt mir ein anderer, in unserer Verwandtschaft immer wieder gerne bemühter Spruch ein: “Wenn da erst einmal Luft dran war, dann kann kriegt der Krepps richtig Futter und kann alles zuwuchern!” Wow! Echt harter Tobak in meinen Ohren.
Nur gut, dass es genügend Gegenbeweise gibt und mein Verstand dies auch weiß. Nichts desto trotz muss ich mich nach solchen Sprüchen immer erst einmal schütteln wie ein nasser Hund, der sein Fell vom Schmutzwasser befreien will.
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